April Ausbildungswochenende

Ausbildungswochenende April Yogalehrerausbildung

Teil 2 von 9 meiner Yogalehrerausbildung

Freitag

Mit großer Vorfreude auf die tolle Gruppe und Bernadette starte ich in das 2. Yoga-Ausbildungs-Wochenende. Wir steigen mit einer Yin-Yang-Yogastunde ein, wobei ich das erste Mal Bhujapidasana kennenlerne. Auf diese Asana werde ich zukünftig gezielt hintrainieren. Während der Yoga-Stunde hat sie bei mir nicht geklappt. Überhaupt habe ich mir eine entspannte Yoga-Stunde vorgestellt, als ich hörte wir beginnen mit einem Yin-Yang-Flow. Ich habe es aber mit Yin-Yoga verwechselt. Hier heißt steht das Yang jedoch dafür, dass die anstrengend, und nicht entspannten Haltungen lange gehalten werden.

Samstag

Beim Vinyasa-Flow am Samstag durfte ich mich an einen Paradiesvogel wagen. Viel zu lernen und trainieren ich noch hab.

Weiter im Plan machen wir mit Pranayama weiter. Dieses Thema besprechen wir beim super-sonnigen Wetter auf der Wiese draußen. Dabei entflammt in mir eine Leidenschaft für solche Themen. Mein Vertrauen in die kommerzielle Schulmedizin habe ich nämlich schon längst hinter mir gelassen. Aus diesem Grund empfinde ich es als erfrischend von Theorien zu erfahren, denen man im Alltag nur selten begegnet.

Zum Abend hin lief dann ein Film über Yoga und Krischnamacharya „der atmende Gott“. Dabei kam ich echt ins Staunen. Was die indischen Yogis so machen. Alter Verwalter. Ich meine die Insta-Yogis bringen meine Kinnlade auch schon zum Fall. In dem Zuge hat Bernadette von ihrer Ausbildung in Indien erzählt. Dort wird strenger ausgebildet und unterrichtet. Ich kann nicht einmal die Geschichten so genau wiedergeben, wie sie die erzählt hat. Ich persönlich hab aber großen Respekt davor, dass sie ihre Ausbildung in Indien überlebt hat.

Sonntag

Am Sonntag fing die morgendliche Yoga-Stunde im Akhanda mit Khapalabhati an. Auch das ist neu für mich. Eigentlich findet Khapalabhati auf nüchternem Magen statt. Meinen Bauch habe ich jedoch noch früh morgens vollgehauen, weil die intensive Yoga-Stunde am vorigen Tag mich mit dem einem Croissant im Magen aus der Bahn geworfen hat. Am Samstag konnte ich mich deswegen gar nicht so ausgiebig auf die Asanas einlassen, wie ich es eigentlich beabsichtigt habe. Das gleiche sollte mir heute eben nicht passieren. Das Frühstück blieb glücklicherweise im Magen und die anschließenden Asanas konzentrierten sich auf die Öffnung der Hüfte. Das war dermaßen effektiv, sodass ich zukünftig öfter diese Baustelle in Angriff nehmen möchte.

Zudem haben wir Kundalini– dem Hatha-Yoga gegenübergestellt. Hierbei geht es darum die Kundalini-Energie bis zum Scheitel-Chakra aufsteigen zu lassen und dadurch zur Erleuchtung zu kommen. Grundsätzlich ein interessanter Gedanke. Grob eingeschätzt tippe ich darauf, dass ich als feuriger Pitta-Typ mich bevorzugt auf erdendes statt aufputschendes Yoga konezentrieren sollte.

Die Truppe finde ich übrigens immer noch super. Der gute erste Eindruck vom vorigem gemeinsamen Wochenende wurde durch nichts zunichte gemacht. Wir tauschten Tipps und Tricks zu Naturseife, veganes Essen und umweltfreundliche Haushaltsutensilien aus. Als wäre es nicht schon wissenswert genug, erfuhr ich vom Kerl Wim Hof, der sein Autoimmun-System so sehr unter Kontrolle hat, sodass er in Boxershorts einen Teil des Mount Everests erklommen hat. Weil ich an das Übernatürliche glaube, kauf ich diese Story direkt ab.
Das finde ich inspirierend und solche Erzählungen bestärken mich in meinem Glauben, dass der Mensch göttlich ist. Die göttliche Kraft wohnt in jedem von uns, wir müssen sie nur zu wecken wissen.

Danach haben wir noch einige stehende Asanas (Haltungen) besprochen und aneinander korrigiert. Das war auch eine Erfahrung wert. So hab ich mit jedem Adjustment (Korrektur) gemerkt, wie ausschlaggebend die richtige Ausrichtung ist. Entweder wird die Asana dadurch angenehmer zu halten oder herausfordernder oder man erreicht mehr Flexibilität. Wie auch immer das Ergebnis aussehen mag, ein Unterschied ist merklich vorhanden.

Unsere Hausaufgabe bis zum nächsten Ausbildungswochenenede:

    • Kapitel 3 und 4 der Living Gita und das Samadhi Pada-Kapitel in der Yoga Sutra lesen. Die Koshas (Körperhüllen) im Bezug auf die Yoga-Anatomie/ -Psychologie/ -Philosophie auflisten zu können und in Sanskrit zu nennen.
    • Sloka (Strophe) I.2 der Yoga Sutra auf Sanskrit mit Bedeutung einprägen
  • stehende Ashtanga Vinyasa Yoga Asanas üben und Sanskrit-Bezeichnungen lernen

Und wenn es im Mai weitergeht, werden Isabell und ich eine erste gemeinsame Yogastunde geben. Die ersten aus der ganzen Gruppe. Herrje! Drück uns bitte deine Daumen.

Welche Entwicklung ich bis zum nächsten Ausbildungseinsatz mache, findest du in meinem Zwischenbericht Mai.

Ich freue mich über einen Kommentar von dir, was der Mai für dich neu gemacht hat und an welche Herausforderungen du dich in dem Monat getraut hast.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.