Juni Ausbildungswochenende

Juni Ausbildungswochenende Yoga

Teil 4 von 9 meiner Yogalehrerausbildung

Dieses Wochenende fing für mich verspätet am Samstag Mittag an, weil wir vorher in Norwegen waren. Wie der Urlaub war, kannst du gern hier nachlesen.

Praktikum

In diesem Monat habe ich ein Praktikum verpasst und zwei weitere mitgemacht. Beide zum Thema Ashtanga-Yoga für Anfänger. Ich finde es erstaunlich, wie souverän die zwei Gruppen es gemeistert haben. Hier wird nochmal der Unterschied zur Schulzeit erkennbar. Wir sind alle ein paar Jährchen älter und jeder macht seine Sache wirklich gut. Dass man bei der allerersten Unterrichtsstunde noch hier und da Potential hat, ist selbstverständlich. Nervosität geht halt nicht spurlos an einem vorbei. Ich bin trotzdem begeistert und mache gerne mit.

Schwangerschaftsyoga

An diesem Wochenende haben wir Schwangerschaftsyoga behandelt. Ich als Frau, die keine eigenen Erfahrungen mit Schwangerschaft hat, ist es ein interessantes Thema. Was mich so fesselt ist, diese besondere Ausnahmesituation. Wir lernen die Dos und Don’ts und einen alternativen Hatha-Sonnengruß. Und die ein oder andere Erzählung von den Muttis war aufschlussreich. Da gab es Dinge, von denen ich noch nie gehört habe.

Sitzende Asanas

Nun sind auch die sitzenden Asanas (Haltungen) an der Reihe. Zum Beispiel denkt man sich als Praktizierende*r im Dandasana (Stockhaltung): „Dann sitze ich halt entspannt mit geradem Rücken und ausgestreckten Beinen auf dem Boden“. Mooooment! Das ist jetzt nur die halbe Wahrheit. Wenn du die richtige Ausführung davon kennst, dann freust du dich über vernachlässigte Muskeln, die endlich zum Einsatz kommen. Und so ist es bei dem meisten anderen sitzenden Haltungen auch.

Jal Neti

Nach der Einführung in die Elemente des Yoga & Ayurveda: Gunas & Doshas, haben wir unsere Nasenduschen im Hinterhof des Studios getestet. Hier gibt es natürlich auch gewisse Techniken zu beachten. Sah auf jeden Fall auch für den Nachbar interessant aus, der uns aus dem Fenster zugeschaut hat, wie das Wasser aus der Nase auf den Hof plätscherte.

Unsere Hausaufgaben sind:

• Kapitel 7 und 8 der Living Gita lesen
• Den Ashtanga Yoga Invocation Chant auswendig lernen (dazu gehört die Sanskrit-Aussprache, Schrift in Lautsprache und die deutsche Bedeutung)
• Einen ganzen Tag Mauna halten (nicht sprechen) – dem entspricht der Verzicht auf digitalen Medienkonsum und Nachrichten schreiben – und während dessen die Sinneseindrücke auf eine Quelle einschränken und viel in sich selber ruhen
• Mantra Meditation mit der Mala-Kette durchführen
• Ayurveda-Test beantworten, um sein eigenes Dosha zu ermitteln

Bis zum nächsten Mal bleibt es spannend und hinzukommend zu den Hausaufgaben bereite ich eine eigene Yoga-Stunde für den Kurs vor.

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